Berabecka Boandlbräu

Herzlich Willkommen in der virtuellen Brauerei!

Heute hab ich gestohlen. Ich schau schon die ganze Zeit herum. Der Vorsatz ist also da. Sie sind auch nicht leicht zu erkennen. Ich hqbe mir das besser vorgestellt. Dass das Blau so unter dem Gruen verschwindet. Die Entfernung zum Objekt sowie auch die Fahrt leisten ihren Beitrag dazu. Denn bei so einer Radlfahrt braucht man schon ein paar Extrazuckerrationen. Und wenn man schon durch ein Weinanbqugebiet faehrt? Doch alles schien schon abgeerntet zu sein. Auch die Obstplantagen ziehen meinen Blick an, ob da nicht irgendwo ein roter Apfel rausschaut, der von mir gepflueckt werden will? Nicht mal welche, die nicht von mir gepflueckt werden wollen. Aber ich muss mich wieder auf die Strasse konzentrieren. Denn lieber bleibt das Rot auf dem Baum, als dass es durch mich durch einen Sturz auf die Fahrbahn gelangt. Aber dann sah ich es. Rot an meterhohen gruenen Pflanzen unter Plastikzelten am Wegesrand. Wie unvorsichtig, die dort zum Greifen nahe am Strassenrand anzubauen. Heutzutage ist ja auch so viel Gesindel unterwegs. in Gedanken habe ich mein kleines Salzdoeschen schon in der Hand, pfluecke mir eine von den Millionen roten Tomaten und beisse in eine hinein. Schliesslich braucht ein sportler, wie ich, auch Elektrolyte. Aber, erstens habe ich mich nicht getraut, zweitens ging die Strasse grade bergauf und da wollte ich keinen Schwung verlieren. Aber mein Drang nach irgend etwas Essbaren am Strassenrand zu schielen, war immer noch da. Haselnussbaeume, Aepfel, Pflaumen und dann wieder Wein. Ja Wein. Un da war sogar was Blaues dran, ich glaub es kaum. Es war eine etwas Unuebersichtliche Stelle an der strasse, aber das konnte mich jetzt nicht mehr hindern. Rad abgestellt, Gitarre an den Wegrand drapiert, ueber die Strasse ohne zu schauen, Messer raus, einen Strunk abgeschnitten und schon war ich mit meiner Beute wieder unterwegs. Mm, schoen suess, waren auch keine Wespen dran oder Spinnen drin, denn die sind ja schliesslich gespritzt. Mm