Ich gewöhne mich an die Fußschmerzen und der Wolf wird teilweise erfolgreich mit Penatencreme gekämpft. Ganz vernichtet ist er zwar nicht, aber es läßt sich mittlerweile schon viel entspannter gehen. Die Geschwindigkeit nimmt auch wieder etwas zu, nachdem sie am Donnerstag auf der Etappe von Augsburg nach Reinhartshofen auf ein Minimum gesunken ist. Die Wanderstöcke haben eher die Funktion von Krücken übernommen, so habe ich sie gebraucht, mich allein in der Vertikalen zu halten. Zu allem Glück habe ich mich kurz vor dem Etappenziel Reinhartshofen auch noch verlaufen und bin deshalb auch noch eine dreiviertel Stunde mehr gelaufen als nötig. Zum Glück hat der Gasthof geöffnet und ich bekam dort Brotzeit, Bier, Dusche und ein Bett. Am nächsten Tag gings dann besser und ich war um 3 Uhr nachmittags schon in Siebnach. Im Landgasthof zum Mohren habe ich Zimmer bezogen, und bin den ersten Tag mal so richtig zu lesen gekommen. Die Gitarre wurde auch bearbeitet. heut am Samstag bin ich soeben in Bad Wörishofen angkommen 14Uhr 30 und in dieser Kurinformationshütte steht sogar ein Computer mit Internet. Das ist ja prima. Jetzt schau ich dann nach einem Bett und ich lasse den Tag mit Buch, Musik, Brotzeit und Bier ausklingen.