Kein DSL 2. Versuch. In diesem Internetcafe gibts zumindest eine englische Tastatur. Da ist nur Y und Z vertauscht. Damit kann man leben.
Leider ist es mir nicht frueher gelungen, eine neue Nachricht zu schreiben, da die technischen Vorraussetzungen im laendlichen Bereich von Frankreich nicht hinreichend vorhanden sind. Eine Sauerei ist das. Wie koennen die Leute hier nur leben? Natuerlich jetzt komm ich drauf. Dass ich den Zusammenhang nicht gleich begriffen hab. In allen Orten an denen ich vorbeigekommen bin, gab es ganz viele Immobilienmakler, nicht so wie bei uns, sondern wesentlich mehr. In einem Dorf der Groesse Untergriesbach gaebe es mindestens 2 oder 3 davon, die mindestens 100 bis 150 Haeuser im Angebot haetten. Auch an der Strasse bei den Haeusern sieht man oft die Schilder "a vendre", (zu verkaufen) Man kommt sich fast vor wie in Ostdeutschland. Was wollen die denn? Warum wollen die alle weg? Die habens doch schoen hier. Schoen warm (hab ich eigentlich erwaehnt, dass ich seit Mittwoch hier schoenstes Bilderbuchreisewetter hab?), schoen abgelegen, schoene grosse Grundstuecke, alles schoen verwildert, keine 100 km weg vom schoenen Meer. Was haben die nicht?
Na klar. Kein DSL. Man wird wohl unserer Stadtverwaltung als Aufgabe geben muessen, die Wohnungsverkaeufe in Griesbeckerzell, Hiesling, Mauerbach, usw. zu beobachten. Aber vielleicht macht das da schon einer. Ja, ein europaeisches Grundrecht auf schnellen Internetanschluss muss her. Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit reicht heutzutage nicht mehr. Das Grundrecht auf Dolby Surround Farbfernsehen, Das Grundrecht auf schnelles Autofahren (in Deutschland schon nahezu verwirklicht), Das Grundrecht auf einen ausreichend schnellen Kassiervorgang an der Supermarktkasse. Oder nervt euch das nicht auch?
Man schlendert so durch den Supermarkt, kauft alles Lebensnotwendige, manchmal auch nur lebensverschoenerndes, meist unnuetzes ein. Kuckt dies, schaut das, eine Stunde ist da gar nix. und wenn man genug geschaut hat, geht man zur Kasse.
Ein geuebter Blick zeigt einen sofort, bei welcher man am schnellsten durchkommt, wenn da nicht immer einige Unberechenbarkeiten mit eingebaut waeren. Z.B. die Papierrolle in der Kasse braucht wechseln. warum gerade jetxzt, wenn ich in der Schlange stehe? die Kassiererin an jener Kasse kann das natuerlich nicht selbst, sie ist schliesslich erst den dritten Tag da und den Fall hatte sie noch nie. Dann wird per Mikrophon Frau Soundso ausgerufen, Die kann das. Die kommt dann auch, waehrend es an der Nachbarkasse zuegig vorrangeht, die Schlange wechseln macht keinen Sinn mehr, sie legt die neue Rolle ein, und weiter gehts mit dem aelteren Herren, der erst beim dritten Mal versteht, was er zu zahlen hat.
weil er auch das neumodische Geld nicht recht kennt, die Brille hat er auch nicht dabei, haelt er der Kassiererin den Geldbeutel hin, sie solle es doch selber raussuchen, haett er doch gleich machen koennen. An der Nachbarkasse sind wieder drei durch. Der naechste Gau kommt auch schon auf uns zu, Ein masslos ueberfuellter Einkauswagen, 2 Kleinkinder und Kartenzahlung. Nein es gibt nichts Suesses. Die Karte, ach ja, wo ist sie denn?
Ich hab sie doch eingesteckt. Nimm die Finger da weg. Ach ja in der tasche, aber in welcher bloss. Beibst du hier an der Kasse. Gruschel gruschel. Lauf nicht herunm. So Geheimzahl, wie war die noch mal, Finger weg, schmeiss nichts herunter, und alles wartet und wartet und wartet. Deshalb: Ich fordere ein niedergeschriebenes Grundrecht auf schnelle Kassenabfertigung